Kennst du das Gefühl, ständig im Kopf zu sein? Zu wissen, zu analysieren, zu erklären und trotzdem das Gefühl zu haben, nicht wirklich bei dir selbst anzukommen? Genau an diesem Punkt setzt Emotional Release Breathwork an.
Emotional Release Breathwork ist eine Form der bewussten Atem- und Prozessarbeit. Mit einem tiefen, verbundenen Atem, also ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmung, regen wir körperliche Stress- und Spannungsreaktionen an und machen innere Zustände wahrnehmbar, die im Alltag oft reguliert oder unterdrückt werden. Die Arbeit findet über den Körper statt, nicht über Gespräche oder Analyse.
Was ist Emotional Release Breathwork?
Was Menschen dabei erleben, ist so unterschiedlich wie sie selbst, und geht weit über reinen Stressabbau hinaus. Manche lösen alte Glaubenssätze, die sie lange begrenzt haben. Andere finden plötzliche Klarheit zu einem Thema, das sie lange beschäftigt hat. Wieder andere erleben vor allem tiefe Entspannung. Für uns ist Emotional Release Breathwork deshalb ein Zugang zu echten, oft heilenden und lösenden Erfahrungen.
Die Wurzeln liegen im Holotropen Atmen, das der Psychiater Stanislav Grof und seine Frau Christina in den 1970er-Jahren entwickelten, und in verwandten Ansätzen wie Rebirthing Breathwork und Conscious Connected Breathing. Gleichzeitig knüpft die Arbeit an sehr alte Traditionen an: Der Atem wird seit Jahrtausenden als Zugang zu innerer Erfahrung genutzt, etwa im yogischen Pranayama. Bei Elayah verbinden wir diese Wurzeln mit modernen, traumasensitiven Erkenntnissen aus Körperarbeit und Nervensystemregulation. Unser Fokus liegt dabei nicht auf aussergewöhnlichen Bewusstseinszuständen, sondern auf sicherer Selbsterfahrung und innerer Stabilisierung.
Vier Elemente, ein Raum
Unsere Sessions ruhen auf vier Säulen, die zusammen einen sicheren und gleichzeitig tiefgehenden Prozess ermöglichen:
Tiefer, verbundener Atem. Der Atem verbindet Körper, Emotionen und Bewusstsein. Wir nutzen ihn als Werkzeug, um aus dem Kopf heraus und wieder ins Spüren zu kommen.
Traumasensitive Berührung. Der Körper drückt oft aus, was der Verstand nicht greifen kann. Berührung ist bei uns immer freiwillig. Du entscheidest vor Beginn selbst, ob und wie du sie zulassen möchtest.
Musik und Klang. Bei uns ist Musik aktiver Teil des Prozesses, nicht nur Hintergrund. Sie folgt einer bewussten Dramaturgie: Sie leitet und begleitet dich durch das Setting, führt dich in die Tiefe und holt dich am Ende wieder behutsam heraus. Teilweise arbeiten wir dabei gezielt mit bestimmten Frequenzen.
Heilsteine. Wir setzen Heilsteine gezielt ein, um Emotionen an die Oberfläche zu holen und dabei zu helfen, diese zu integrieren. Je nach Thema kommen unterschiedliche Steine zum Einsatz. Nach unserem Verständnis aus der analytischen Steinheilkunde wirken die Steine dabei wie gebundene Energie, die dem System einen Impuls geben kann. Wir haben mit dem Einsatz der Steine sehr viele gute Erfahrungen gemacht: Gerade in dem Zustand, in dem der Verstand weniger stark eingreift und wir mehr im Fühlen sind, sind wir empfänglicher für solche Energieformen.
Mit welchen Werten wir an diese Sessions herangehen
Drei Dinge sind uns dabei besonders wichtig:
Selbstbestimmung. Du bestimmst jederzeit selbst, wie intensiv du atmest, wo du dich im Raum platzierst und wie du dich bewegst. Der Prozess kann jederzeit angepasst, verlangsamt oder unterbrochen werden. Es gibt kein Ziel, das du erreichen musst, und keinen Zustand, in den du hineinkommen sollst.
Kein Leistungsdruck. Du musst bei uns nichts leisten und nichts darstellen. Alles, was sich zeigt, darf sein und alles, was nicht da ist, ist genauso richtig. Stille, Bewegung, Lachen, Weinen und Schreien, alles hat Platz.
Wache Präsenz und Respekt. Wir begleiten dich achtsam durch alles, was sich zeigt, ohne etwas zu erzwingen. Genauso wichtig ist die Sicherheit, die wir dir dabei geben: Erst wenn du dich getragen und sicher fühlst, kannst du dich ganz deinem Prozess hingeben. Vertrauen ist dabei die Essenz, ohne sie geht es nicht. Auch nach der Session bleiben wir Ansprechpersonen, falls beim Nachwirken Fragen oder Unsicherheiten auftauchen..
Was einen geschützten Raum für uns konkret bedeutet
«Geschützter Raum» ist bei uns kein Werbewort. Kurz zusammengefasst gehören dazu ein klar gehaltener Ablauf, transparente Information vor jeder Session, Berührung ausschliesslich mit Einverständnis und bewusst eingeplante Zeit für Integration danach. Deshalb sind bei unseren regulären Kursen, Workshops und Begleitungen auch bewusst keine Foto oder Videoaufnahmen erlaubt: deine Privatsphäre hat oberste Priorität. Was einen geschützten Raum wirklich ausmacht, und was wir selbst dazu beitragen können und was nicht, schauen wir uns in einem eigenen Beitrag noch ausführlicher an.
Worte können nur einen Teil davon zeigen
Am Ende lässt sich unser Emotional Release Breathwork nicht wirklich mit Worten beschreiben. Es ist etwas, das du selbst erleben darfst. Die Stimmen unserer Teilnehmenden kommen diesem Gefühl vielleicht am nächsten, du findest sie auf unserer Startseite unter «Stimmen unserer Teilnehmer». Trotzdem bleibt jeder Mensch ein Individuum. Deine eigene Erfahrung wird immer deine eigene sein, und genau die darfst du selbst machen.
Wie geht es weiter?
Was dabei im Körper tatsächlich passiert – warum der Kopf leiser wird und Gefühle plötzlich zugänglicher sind – schauen wir uns im nächsten Beitrag genauer an, wissenschaftlich fundiert und gut verständlich erklärt.
Alle Details zu Ablauf, Sicherheit und häufigen Fragen findest du auf unserer Breathwork-FAQ-Seite. Aktuelle Termine siehst du auf der Breathwork-Seite.

